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In die Tradition des Lohner Schützenfestes ist die Schützenmesse eingegangen, als der vor 31 Jahren amtierende Schützenkönig starb und das Fest nicht mehr selbst erleben konnte. Seitdem ruft dieser Gottesdienst die verstorbenen Schützenbrüder in Erinnerung und besonders die, die im vergangenen Jahr verstorben sind. Wie wichtig den Lohner Schützen diese Schützenmesse ist, zeigte ein bis auf den letzten Platz „ausgebuchtes“ Gotteshaus. Dieser Gottesdienst soll nicht die Freude auf das Schützenfest schmälern. Er soll uns daran erinnern, dass wir alle sterblich sind, dass unser Leben hier nur auf dünnem Eis gebaut ist, dessen Einbrechen uns unmittelbar das Leben nehmen kann. In Stille und Besinnung wird der verstorbenen Schützenbrüder gedacht, weil das Leben ohne das Gedenken des Todes keine wahre Aussicht hat. Nach wie vor dürfen wir unsere Verstorbenen uns zugehörig wissen. Gott sorgt für diese Verbindung und Gott trägt sie in unsere Nähe. Das ist die Größe unseres Glaubens. Doch Pfarrer Büscher wird den Eindruck nicht los, dass auch hier in Lohne an der Oberfläche gründlich gefeiert werden kann, dass aber vielen Zeitgenossen immer mehr der Blick in die Weite und Tiefe verloren geht, dass die sonntägliche Feier des Glaubens leicht über Bord geworfen wird, dass wir Gott nicht mehr auf den Grund seines Daseins suchen und dass es eigenartig ist, wie viele in den Himmel kommen wollen vorausgesetzt sie müssen nichts glauben, nichts denken, nichts sagen, nichts tun. Ist es eigenartig, komisch oder eher traurig? Aber das Eigenartigste ist, dass Gott uns trotzdem will, uns liebt und dass wir uns von Gott gehalten wissen dürfen. In diesem Sinne wünschte Pfarrer Büscher allen Schützen und ihren Familien ein schönes Schützenfest, dankte der Königskompanie für die Gestaltung des Gottesdienstes, welcher von der Stadtkapelle und dem Gospel-Chor „The Citadel Voices“ aus Vechta musikalisch begleitet wurde. Während des Gottesdienstes wurden die Vereinsfahnen der 47. Kompanie „Widukind“, der 58. Kompanie „Die Türmer“ und der 5. Kompanie „ Dei Danner“ 2. Zug geweiht. weitere Bilder finden Sie in der Fotogalerie
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