St. Gertrud Katholische Kirchengemeinde in Lohne

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05. April 2018

Österliches Triduum zu Ende

"Frohe Ostern" wünscht die Kirchengemeinde allen Gläubigen und besonders auch den kranken Gemeindemitgliedern. "Ostern bringt unserem Leben das Eigentliche, den Tiefgang, die Botschaft, dass wir mehr wert sind als die paar Jahre auf Erden." So Domkapitular Dechant Büscher in seiner Osterpredigt, mit der er den Gläubigen die Osterfreude übermittelte.

An den österlichen drei Tagen (Ostertriduum), an denen Christen das Leiden und Sterben, die Grabesruhe und die Auferstehung des Herrn als eine große liturgische Feier begehen, wurden die unterschiedlichen Gottesdienste in den Lohner Kirchen gefeiert. In St. Josef wurden Lichteffekte zur besonderen Gestaltung der Feiern eingesetzt.

Am Gründonnerstag vollzog Dechant Büscher rituell die Fußwaschung, die Jesus als demütiges Dienen und Zeichen der Hingabe bei seinen Jünger vornahm, bei einigen Erstkommunionkindern und bei Erwachsenen. Nach der Feier des Letzten Abendmahls, einer Agapefeier und einer Zeit der Anbetung wurde das Allerheiligste in einem Nachtgang zur Klus getragen. In der Kirche regten der leere Tabernakel und der schmucklose Altar fortan zu Trauer und Besinnung an.

Am Karfreitag wurde an verschiedenen Orten in der Gemeinde der Kreuzweg gebetet; Kinder waren zu besonders gestalteten Gottesdiensten eingeladen. Nachmittags fanden Feiern vom Leiden und Sterben Christi mit den Großen Fürbitten und der Kreuzverehrung statt.
In St. Josef wurde abends mit einem Zeit:Geist-Gottesdienst vergegenwärtig, dass Jesus "Hinabgestiegen in das Reich des Todes" ist. Sinnfällig war am Schluss des Gottesdienstes ein weißer Sarg, der von vielen Grablichtern umgeben war. Die von den Gottesdienstteilnehmern aufgestellten Grablichter konnten später nach Hause oder zu den Gräbern Verstorbener mitgenommen werden.

Am Karsamstag, dem Tag der Grabesruhe, waren einige Gemeindemitglieder der Einladung zum gemeinsamen Beten der Laudes, einem Stundengebet der Kirche, gefolgt.

Zur Feier der Osternacht versammelten sich viele Gläubige in den verschiedenen Kirchen. Der Einzug mit der neu entzündeten Osterkerze, der lateinische Ruf "Lumen Christi" (auf deutsch: "Christus, das Licht.") und das Exsultet (das Osterlob) waren Teil der Lichtfeier. Der Wortgottesdienst mit der Predigt von Dechant Büscher, die Taufwasserweihe und die Tauferneuerung aller Gläubigen und die Eucharistiefeier waren weitere Teile des Gottesdienstes. Nach dem Gottesdienst waren die Gläubigen zu einer Zeit der Begegnung im Turm der Kirche eingeladen.

Ein Familiengottesdienst am Ostersonntag brachte auch den Jüngeren das Ostergeschehen nahe. Zwei dicke Steine wurden vom Grab weggewälzt ... Für die musikalische Begleitung hatte sich lobenswerterweise eigens eine Projektband zusammengefunden.

Allen, die zur Vorbereitung und Durchführung der Feiern beigetragen haben, sei ebenso herzlich gedankt wie den Fotografen Jannis Krone und Stefan Heitlage.