St. Gertrud Katholische Kirchengemeinde in Lohne

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11. Juni 2018

Weihbischof Theising beendet Visitation

Mit einem Gottesdienst in der Kirche St. Maria-Goretti und einem anschließenden Treffen mit Gläubigen im Kirchwald von Brockdorf beendete Offizial und Weihbischof Wilfried Theising am vergangenen Mittwoch seine dreitätige Visitation in der Kirchengemeinde St. Gertrud. Dem Vernehmen nach kehrte der Weihbischof zufrieden nach Vechta zurück.

Die Visitation einer Kirchengemeinde durch den Offizial und Weihbischof erfolgt in etwa alle fünf Jahre. Im Rahmen des Besuchs möchte sich der Kirchenobere persönlich einen Eindruck vom Leben und Wirken in der Gemeinde verschaffen. Dabei geht es insbesondere auch um Gespräche mit Gemeindemitgliedern, Gruppen, in Einrichtungen und natürlich auch den Seelsorgerinnen und Seelsorgern.

Offizial und Weihbischof Theising war am 25. und 28. Mai und am 6. Juni 2018 in Lohne. Er führte Personalgespräche und informierte sich über verschiedene Einrichtungen und Angebote. Beispielsweise besuchte er die Bokerner Clique, die seit mehr als 20 Jahren Hilfsgütertransporte in die Ukraine durchführt. Er war zu Gast bei der Lohner Tafel, die überschüssige Lebensmittel an bedürftige Menschen verteilt. Und er besuchte „Next Generation“, eine Selbsthilfegruppe von Eltern, Geschwistern, Angehörigen und Betreuern von Kindern mit Behinderung unterschiedlichster Altersgruppen. Gespräche führte er auch mit Verantwortlichen beim Ludgerus Werk, im St. Franziskus-Hospital und St. Elisabeth-Haus und auch im Kloster Kroge. Weihbischof Theising nahm sich aber auch die Zeit, einmal vor Ort die Aktion „Treffpunkt Friedhof“ zu erleben und u.a. mit Friedhofsbesuchern ins Gespräch zu kommen.

Im Gottesdienst berichtete er in seiner Ansprache über die vielen positiven Eindrücke, die er in dieser kurzen Zeit in Lohne gewonnen habe. Er dankte den vielen Ehrenamtlichen und auch den Hauptamtlichen für ihr Engagement.

Beim Treffen im Kirchwald kamen bei herrlichem Wetter an vier Stehtischen aktuelle Themen zur Sprache, bei denen der Weihbischof zuhörte und auch mitdiskutierte.

Zum einen ging es um den Umgang mit den Räumen in der Pfarrei. Ein wesentlicher Punkt war die Idee zur Umgestaltung von St. Josef. Ein weiterer Punkt war der Neubau eines Pfarrzentrums, zu dem der Weihbischof ausdrücklich ermunterte. In diesem Zusammenhang machte er aufgrund einer Rückfrage aber auch deutlich, dass in den einzelnen Gemeinden Möglichkeiten zur Versammlung bleiben müssen.

Neue Gottesdienstformen wurden an einem anderen Tisch besprochen, wobei für das schon laufende neue Format „Zeit:Geist“ sogar Themenvorschläge für die weitere Gestaltung von Gottesdiensten gemacht wurden.

Die seit Jahren laufende Aktion „Gemeinschaft der Talente“ mit den Kinospots zu „Von weniger Ehrenamt hat keiner mehr“ war ein weiteres Gesprächsthema. Diese Aktion ist zwischenzeitlich über Lohne hinaus bekannt und wird auch in anderen Orten erfolgreich durchgeführt.

Die Feier der Eucharistie stand im Mittelpunkt der vierten Gesprächsrunde. Es ging insbesondere um die Erfahrungen aus besonderen Gottesdiensten anlässlich Erstkommunion, Firmung, Beerdigungen und Hochzeiten, dass viele die Bedeutung der Feier der Eucharistie nicht (mehr) sehen.

Nach einer kurzen Rückmeldung aus den Gesprächsgruppen dankte Weihbischof Theising noch einmal für das vielfältige Engagement an diesem Abend und in der Pfarrei. Erfreut war er besonders über die vielen ehrenamtlich Engagierten, die es so früher nicht gegeben habe.

Domkapitular Büscher sprach abschließende Worte und dankte dann auch dem Moderator des Abends, Dominik Blum vom Bischöflichen Offizialat in Vechta, und den Leitungen der Tischgruppen für ihre Arbeit.

In einem gemütlichen Teil mit Gegrilltem und kühlen Getränken war abschließend Gelegenheit für weitere intensive Gespräche.